Transaktionskostenpauschale

Die Transaktionskostenpauschale sind die kalkulatorischen Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, welche in einer Pauschalgebühr (sog. All-in-fee) enthalten sind.

Es handelt sich dabei um die in einer Pauschalgebühr (sog. All-in-fee) enthaltenen, kalkulatorischen Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Die Pauschalgebühr und damit die Transaktionskostenpauschale ist bei der Vermögensverwaltung und Anlageberatung anzutreffen.

Bei der Pauschalgebühr kann der Bankkunde die Transaktionskostenpauschale als Werbungskosten geltend machen. Bis zu 50% der Pauschalgebühr dürfen dabei als Transaktionskostenpauschale steuermindernd geltend gemacht werden. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung ist, dass die Höhe der Transaktionskostenpauschale im Vermögensverwaltungsvertrag festgehalten (BMF 18.01.2016, IV C 1 - S 2252/08/10004, Rz. 93) oder zumindest in der Abrechnung der Pauschalgebühr (All-in-fee) ausgewiesen ist (Rz. 96). Diese Regelung gilt auch für die Anlageberatung (Beratungsverträge, BMF 18.01.2016, IV C 1 - S 2252/08/10004, Rz.95)

Die in der Pauschalgebühr (All-in-fee) enthaltene Transaktionskostenpauschale muss dabei auf einer sachgerechten und nachprüfbaren Berechnung beruhen.

Beispiel: Der Depotwert beträgt € 1.000.000 und die Pauschalgebühr (All-in-fee) beläuft sich auf 1.5%. Die Pauschale für anfallende Kosten aus dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren wird dabei mit 0.4% angegeben.

Die Transaktionsgebühren (€ 4.000) übersteigen nicht die 50%-Grenze der Pauschalgebühr (€ 7.500) und können somit steuerlich geltend gemacht werden.

 

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